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  News Flucht und Migration vom 20.11.2020
gestrandet in Griechenland, Insel Chios
Liebe Leserinnen und Leser,
»Soziale Arbeit Macht Gesellschaft« - unter diesem Titel führen ver.di und die Hochschule Fulda eine Erhebung bei Menschen aus der Sozialen Arbeit durch, rund um die Frage: „Unterscheidet sich Ihre heutige berufliche Situation von den Arbeitsbedingungen vor Ausbruch der Corona-Pandemie und was ist seit dem ersten Lockdown in Ihrem Handlungsfeld geschehen?“ Eine Teilnahme an der Online-Befragung ist bis zum 30. November 2020 möglich - dauert ungefähr 12 Minuten und ist selbstverständlich freiwillig sowie anonym. Auch wenn wir alle bereits viel darüber wissen, wie die Arbeit unter den aktuellen Bedingungen aussieht - für eine Entwicklung der Arbeitsfelder zu mehr Krisenfestigkeit können solche Erhebungen vielleicht einen Beitrag leisten.

Mit herzlichen Grüßen von den Mitarbeitenden im Themenfeld Flucht & Migration!

Aus der DRK-Wohlfahrt

Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit - die fachliche Perspektive ist zentral

In den letzten Jahren wird wieder verstärkt über die Wirkungen von Maßnahmen und Angeboten der Sozialen Arbeit diskutiert. Sehr schnell stehen dann zunächst nur Wirkungsanalyse oder Wirkungsmessung im Fokus. Es zeigt sich aber, dass die Herausforderung, Wirkungsorientierung in einer Praxis zu implementieren, sehr viel umfassender ist und dass für eine erfolgreiche Umsetzung auch die Zielperspektive, unter der das Thema adressiert wird, ausschlaggebend ist. Aktuelle Überlegungen und erste Schritte hin zu mehr Wirkungsorientierung stellt Sebastian Ottmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg, in einem Gastbeitrag im Blog der DRK-Wohlfahrt dar.
Link zum Blogbeitrag


Handreichungen für die Beratungspraxis

Krankheit als Abschiebehindernis - aktualisierte Neuauflage

Das Deutsche Rote Kreuz und der Informationsverbund Asyl & Migration haben eine aktualisierte Neuauflage der Broschüre »Krankheit als Abschiebehindernis« veröffentlicht. Mit der vorliegenden Arbeitshilfe stellt die Autorin, Rechtsanwältin Oda Jentsch, in verständlicher Sprache die aktuelle Rechtslage zur Frage vor und richtet den Fokus auf die Herausforderungen an die unterschiedlichen Akteure, Betroffene bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen. Die Broschüre wurde erstmals 2017 veröffentlicht und nun vor dem Hintergrund der rechtlichen Veränderungen grundlegend überarbeitet und aktualisiert.
Link zur Publikation auf unserer Website

Resettlement und andere humanitäre Aufnahmeprogramme

Der Deutsche Caritasverband hat in seiner Reihe »Migration im Fokus« eine Handreichung zu den unterschiedlichen humanitären Aufnahmeprogrammen in Deutschland veröffentlicht. Nach einer allgemeinen Betrachtung und Erläuterung der unterschiedlichen Begrifflichkeiten werden die Programme Resettlement, humanitäre Aufnahmeprogramme des Bundes bzw. der Länder und das Pilotprojekt "Neustart im Team" (NesT) erläutert. Zu jedem der Programme werden neben den Entwicklungen und Verfahrensabläufen auch die jeweiligen Rechtsfolgen beschrieben.
Die Broschüre steht sowohl auf der Website des Informationsverbund Asyl & Migration als auch auf der Website der Caritas zum Download zur Verfügung.


Veranstaltungshinweise

25.11.2020: »Wie spreche ich darüber?« - Sexuelle Bildung im Kontext von Flucht und Migration

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe bietet am 25. November 2020 eine online-Fachtagungen an, die Fachkräfte dabei unterstützen soll, auf das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Geschlechter für alle Menschen in Deutschland hinzuwirken. Im Fokus stehen dabei Sexualisierte Gewalterfahrungen von Frauen und Kindern, LSBTI-Geflüchtete und ihre Situation, die Sexualpädagogik für geflüchtete Jungen und junge Männer und die sexuelle Aufklärung und Familienplanung für geflüchtete Frauen.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit

10.12.2020: Monitoring von Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften

Im Kontext der Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" wurde ein digitaler und modularer Gewaltschutzmonitor entwickelt. Das Instrument kann Unterkünften ab 2021 durch die Landesaufnahmebehörden kostenlos bereitgestellt werden. Das Instrument wird im Rahmen einer Online-Veranstaltung am Tag der Menschenrechte, dem 10.12.2020, vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum aus Landesaufnahmebehörden, Gewaltschutzkoordinator*innen, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende von Geflüchtetenunterkünften und zivilgesellschaftliche Akteure.
Link zu Programm und Anmeldung

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