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      News Extra Flucht & Migration vom 15.03.2021
Einsatzfahrzeug des SARC in zerstörtem Gebiet
Liebe Leserinnen und Leser,
Für die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist die Region in und um Syrien seit 10 Jahren ein Krisen-Einsatzgebiet. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat zu diesem traurigen Jahrestag eine Befragung unter 1.400 jungen Syrerinnen und Syrern durchgeführt, die in Syrien, im Libanon, in Deutschland und Spanien leben. Die Ergebnisse sind am 10. März veröffentlicht worden.
Wir haben außerdem mit unserer Kollegin Oana Bara gesprochen, sie ist Kommunikations-Delegierte des Deutschen Roten Kreuzes in der Region. Es ist unmöglich hier wiederzugeben, was sie uns berichtet hat - aber wir wollen mit diesem Newsletter dazu einladen, wieder mehr auf die Region zu blicken.
Nicht zuletzt, weil in den Migrationsberatungsstellen und Jugendmigrationsdiensten des DRK in Deutschland Syrische Staatsangehörige seit Jahren einen großen Anteil der Ratsuchenden stellen.

Mehr Informationen des DRK zur Situation in Syrien und der Region finden Sie auf der in der Rubrik "Wo wir helfen" auf der Haupt-Website des DRK.

Mit herzlichen Grüßen von den Mitarbeitenden im Themenfeld Flucht & Migration!


Blogbeitrag auf drk-wohlfahrt.de: "Vor dem Krieg war es das schönste Land der Welt" - 10 Jahre Syrien-Krise und die Folgen

Für unseren Blogbeitrag haben wir mit unserer Kollegin Oana Bara gesprochen, sie arbeitet als Kommunikations-Delegierte des DRK in der Region (ein Interview des WDR mit Oana findet sich weiter unten). Als wir mit ihr sprachen, war sie gerade in Damaskus angekommen, das erste Mal seit einem Jahr, dass sie wieder unterwegs war. Die Explosion in Beirut, wo sich das Regionalbüro befindet, und die Pandemie haben auch hier das Reisen deutlich beschränkt. In unserem Beitrag knüpfen wir auch an die Befragung des IKRK an.
Link zum Blogbeitrag auf DRK-Wohlfahrt

IKRK: Millionen junger Syrerinnen und Syrer zahlen hohe Preis für "ein Jahrzehnt grausamer Verluste"

Für die Studie wurden 1 400 Syrerinnen und Syrer zwischen 18 und 25 Jahren in Syrien, im Libanon und in Deutschland befragt. In allen drei Ländern sprachen die jungen Menschen von zerrissenen Familien und Freundschaften, enormen wirtschaftlichen Problemen sowie Sorgen, Frustration, verpassten Meilensteinen und einer tiefgreifenden psychologischen Belastung nach Jahren unbarmherziger Gewalt und Zerstörung.
„Es ist ein Jahrzehnt grausamer Verluste für alle in Syrien. Vor allem für die jungen Menschen waren die letzten zehn Jahre geprägt vom Verlust von Angehörigen, von verpassten Gelegenheiten und dem Verlust der Kontrolle über die eigene Zukunft. Diese Studie bietet einen düsteren Einblick in eine Generation, die ihre Jugend und ihr junges Erwachsensein an den Konflikt verloren hat", erklärte Robert Mardini, IKRK-Generalsekretär in Genf.
Link zur Veröffentlichung auf der Website des IKRK

Bericht der Tagesschau zur Befragung des IKRK

Die Tagesschau berichtete am 10.03.2021 zur Befragung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) unter jungen Syrerinnen und Syrern. Darin werden auch Aufnahmen des IKRK verwendet, die im Zusammenhang mit der Befragung entstanden sind.
„Ich versuche irgendwie damit fertig zu werden, aber all das hat tiefe Wunden hinterlassen – und diese Wunden werden mein Leben lang nicht verheilen“ sagt Rami Asfar, ein junger Künstler, der innerhalb Syriens geflüchtet ist.
Link zum Video auf der Website der Tagesschau

Interview zur Situation in Syrien auf WDR vom 12.03.2021

Oana Bara, Kommunikations-Delegierte des Deutschen Roten Kreuzes in der Region, berichtet im Interview, dass mehr als 13 Millionen Menschen in Syrien auf verschiedene Arten humanitärer Hilfe angewiesen sind, weil zum Beispiel der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, wie Gesundheitsversorgung, Wasser, Hygiene und Sanitätsversorgung nicht gewährleistet sind. Darüber hinaus sind die psychischen Folgen bei den Menschen enorm.
In einem Land, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter 25 Jahre alt ist, hinterlässt das tiefe Spuren: „Das ist eine ganze Generation, die wirklich verzweifelt ist“.
Link zum Interview auf der Website des WDR


Ankündigung: Resettlement-Tagung

Im Mai 2021 wird wieder die jährliche Resettlement-Fachtagung stattfinden. Sie wird veranstaltet von UNHCR, Caritas und Diakonie und richtet sich an Akteure im Resettlement- und Aufnahmebereich.  
Bei der Auftaktveranstaltung am 5. Mai 2021, 10:00 – 12:30 Uhr, werden die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen für Resettlement und humanitäre Aufnahme diskutiert. Im Rahmen von Break-Out-Sessions werden u.a. ehemals über die Programme eingereiste Personen einen Einblick über ihre Erfahrungen nach der Einreise nach Deutschlang geben.  
Die Podiumsdiskussion am 6. Mai 2021, 16:00-18:00 Uhr, wird sich der Debatte um das teils schwierige Verhältnis von Resettlement und humanitären Aufnahmeprogrammen einerseits und dem Recht auf ein individuelles Asylverfahren andererseits widmen. 
Das Online-Seminar am 11. Mai, 15:00-17:00 Uhr, nimmt das deutsche Community Sponsorship-Pilotprogramm Neustart im Team (NesT) in den Blick. Gemeinsam mit verschiedenen im Programm involvierten Akteuren soll das bisher Erreichte und bestehende Herausforderungen diskutiert und ein Blick auf die Zukunft gerichtet werden.  

Im April werden weitere Informationen mit der Möglichkeit zur Anmeldung per Mail versandt und auf der Website des Resettlement-Projekts veröffentlicht.

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