Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

     News Flucht & Migration vom 18.05.2021
Menschen gehen getrennte Wege
Liebe Leserinnen und Leser,

am 08. Mai 2021, dem Weltrotkreuztag, hat das Deutsche Rote Kreuz sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Zwar reichen die Wurzeln des Roten Kreuzes auf deutschem Boden zurück bis ins Jahr 1863, doch am 25. Januar 1921 wurde mit der Gründung des DRK-Dachverbands das Deutsche Rote Kreuz geschaffen, das wir heute kennen – ein eingetragener Verein mit föderaler Struktur. Gefeiert wurde mit einem digitalen Festakt und hochrangigen Gästen. Videomitschnitte und weitere Materialien können Sie auch im Nachhinein auf der Website des DRK abrufen.

Mit herzlichen Grüßen von den Mitarbeitenden im Themenfeld Flucht & Migration!

Neues aus der DRK-Wohlfahrt

SALTA: Kooperationsprojekt mit Inditex

Um vulnerablen Personen eine berufliche Perspektive zu bieten und sie vor sozialer Ausgrenzung zu schützen, hat Inditex 2008 sein Projekt „SALTA“ ins Leben gerufen. Das spanische Textilunternehmen arbeitet inzwischen weltweit mit 40 sozialen Akteuren zusammen, seit 2019 auch mit dem DRK: Bis Mitte Juni können sich Menschen mit Migrationshintergrund, die Interesse am Textil-Einzelhandel haben und über eine Arbeitserlaubnis verfügen, für ein vierwöchiges Programm in bundesweit über 100 Filialen von Zara, Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka oder Zara Home bewerben. Ein digitales Theorietraining inklusive Coaching sowie ein intensives Praxistraining in einer der Filialen geben den Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Arbeitswelt der Unternehmensgruppe. Bei Eignung und Interesse besteht anschließend die Chance auf Übernahme in eine Festanstellung. Das DRK unterstützt Inditex bei der Auswahl, Schulung und Betreuung der Teilnehmenden. Die Durchführung des SALTA - Projekts ist für Juli 2021 geplant.
Bewerbungen können per Mail an flucht-migration@drk.de gerichtet werden.

Workshopreihe Wirkungsorientierung

Die DRK-Wirkungswochen finden vom 21. September bis 02. November statt. In wöchentlichen Workshops (4-6 Stunden) erlernen die Teilnehmenden Methoden der wirkungsorientierten Projektgestaltung und werden dabei vom Team des DRK-Generalsekretariats bei der Ausarbeitung ihres Projektes, von der Idee bis zur Suche nach einer möglichen Finanzierung, begleitet. Dabei steht die Zielgruppe des Projektes im Fokus, ganz im Sinne der Wirkungsorientierung.
Bewerben können sich Tandems aus DRK-Kreis- und Landesverbänden vom 03. Mai bis zum 13. Juni. Ob Kinderhilfe, Migrationsarbeit oder Gesundheitsprogramme: Projektideen können aus allen Tätigkeitsbereichen des DRK stammen. Wichtig ist allein, dass die Zielgruppe und deren Bedarf im Fokus der Idee steht.

Link zur Anmeldung

Im Blog: Freiwillige Rückkehr? Die Bedeutung der unabhängigen Rückkehr- und Perspektivberatung

Am 27.04.2021 hat die EU-Kommission ihre Strategie für freiwillige Rückkehr und Wiedereingliederung vorgestellt. In der Pressemitteilung wird Ylva Johansson, Kommissarin für Inneres in der Kommission, mit folgender Aussage zitiert: „Derzeit verlassen nur rund ein Drittel der Ausreisepflichtigen tatsächlich die EU und von diesen weniger als 30 Prozent freiwillig.“  Erklärtes Ziel der EU-Kommission ist es, diese Zahlen zu erhöhen - nicht zuletzt, da die freiwillige Rückkehr aus staatlicher Sicht kostengünstiger ist als eine Abschiebung. Neben einer engeren Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitstaaten soll auch die Rückkehrberatung intensiviert werden. Was aber eine unabhängige Rückkehr- und Perspektivberatung ausmacht, erläutert Ursula Schneider vom DRK-Kreisverband Freiburg im Interview auf unserem Blog.

Link zum Blogbeitrag


Weitere Fachinformationen

Erwartungen der BAGFW an die künftige Bundesregierung
In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) haben wir die Forderungen bzw. Erwartungen für die kommende Legislaturperiode verschriftlicht und veröffentlicht. Im Themenfeld Flucht & Migration geht es insbesondere darum, 
  • die Einwanderungsgesellschaft aktiv zu gestalten: Gegen Diskriminierung, Rassismus und Populismus, für interkulturelle Öffnung;
  • die Sicherstellung und den Ausbau der Beratungsstrukturen im Bereich Migration und Integration zu gewährleisten;
  • eine bedarfsgerechte Gestaltung der Unterbringung für Geflüchtete abzusichern;
  • sichere Zugangswege für Schutzsuchende, Migrantinnen und Migranten zu gestalten und
  • Teilhabe von Anfang an sicherzustellen.
Die veröffentlichten Erwartungen an die Bundespolitik der 20. Legislaturperiode zu allen Themenfeldern finden Sie auf der Website der BAGFW zum Download.

Kampagnenbündnis fordert: Keine Übermittlungspflicht bei Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus im Gesundheitswesen

Die Coronapandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig das Recht auf Gesundheitsversorgung ist, sowohl für jeden einzelnen Menschen als auch für die gesamte Gesellschaft. Dieses Recht ist jedoch für viele Menschen in Deutschland damit verbunden, dass nach § 87 des Aufenthaltsgesetzes das Sozialamt verpflichtet ist, Personen ohne gültigen Aufenthaltstitel umgehend an die Ausländerbehörde zu melden, wenn sie eine Kostenübernahme für medizinische Leistungen beantragen.
Ein Bündnis aus über 60 Organisationen fordert den Gesetzgeber auf, den Paragraph 87 des Aufenthaltsgesetzes schnellstmöglich zu ändern und ruft alle Parteien auf, sich dafür einzusetzen.

Die Petition und weitere Informationen finden Sie auf der Kampagnenwebsite.

Normalfall Diversität? Wie das Einwanderungsland Deutschland mit Vielfalt umgeht

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) hat sein Jahresgutachten „Normalfall Diversität? Wie das Einwanderungsland Deutschland mit Vielfalt umgeht“ vorgestellt. Mit dem Gutachten analysiert der SVR, wie Vielfalt in Kernbereichen des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland gehandhabt wird und wie die Bevölkerung zu Diversität steht. Auf dieser Basis gibt der SVR unter anderem Empfehlungen, wie politische Partizipation gestärkt und Teilhabe am Arbeitsmarkt in Deutschland verbessert werden kann. Damit der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird, muss vermieden werden, dass aus Herkunftsunterschieden Teilhabeungleichheiten werden.

Link zum Jahresgutachten des SVR


Unser Newsletter gefällt Ihnen? 


Beitrag teilen
 Facebook TwitterLinkedInYoutube 

Highlights
> Schulungsangebote Wirkungsorientierung
> Förderberatung für Mitgliedsverbände des DRK
> Kompetenzzentren Digitalisierung
> Digitaler Werkzeugkasten

Service
Blog
Newsletter
Veranstaltungen
Veröffentlichungen
Fachteams & Kontakte

Datenschutz
Deutsches Rotes Kreuz e. V. 
DRK-Generalsekretariat 
Carstennstraße 58 
12205 Berlin


Telefon: 030 / 85404 - 0 
Telefax: 030 / 85404 - 450 
E-Mail: drk@drk.de 
DRK-Wohlfahrt im Internet


Newsletter Verantwortliche Stelle 
Deutsches Rotes Kreuz e. V.

Wenn Sie keine weiteren Informationen der DRK-Wohlfahrt per E-Mail erhalten möchten, können Sie sich

> hier abmelden

Das DRK in den Sozialen Medien:
Twitter Facebook Youtube Instagram