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     News Flucht & Migration vom 21.06.2021
Menschen gehen getrennte Wege
Liebe Leserinnen und Leser,

das Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge, die Genfer Flüchtlingskonvention, wurde vor 70 Jahren unter dem Eindruck der Flüchtlingsdramen der beiden Weltkriege auf einer Sonderkonferenz der Vereinten Nationen in Genf verabschiedet. Die Konvention legt fest, wer als Flüchtling gilt und welche Rechte damit einhergehen. Beim Berliner Flüchtlingssymposium, das jährlich rund um den Weltflüchtlingstag stattfindet, werden heute und morgen wichtige Aspekte des Flüchtlingsschutz diskutiert. Im Fokus stehen unter anderem die Situation an den europäischen Außengrenzen, der Gesundheitsschutz in Erstaufnahmeeinrichtungen und der Familiennachzug zu Schutzberechtigten in Deutschland.

Mit herzlichen Grüßen von den Mitarbeitenden im Themenfeld Flucht & Migration!

Neues aus der DRK-Wohlfahrt

Familienzusammenführung in Zeiten von COVID-19

Das EU-Büro des Roten Kreuzes appelliert anlässlich des gestrigen Weltflüchtlingstages an die EU-Mitgliedsstaaten, Lehren aus der Pandemiezeit zu ziehen und die bestehenden bürokratischen Hürden für den Familiennachzug zu international Schutzberechtigten zu reduzieren. Gerade in diesen Wochen, in denen die Pandemiebeschränkungen gelockert oder gar aufgehoben werden, benötigen die betroffenen Familien konkrete Perspektiven und Lösungen. Lesen Sie mehr zur aktuellen Situation im Blogbeitrag von Inga Matthes.

Zum Blog der DRK-Wohlfahrt


Weitere Fachinformationen

Aktualisierte Schutzstandards für Unterkünfte

Im Frühjahr 2016 haben das BMFSFJ und UNICEF die Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" ins Leben gerufen. Das DRK und viele weitere Organisationen sind darin vertreten. Gemeinsam wurden die „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ entwickelt. Nun ist eine Aktualisierung der Mindeststandards anhand neuer gesetzlicher Regelungen und aktueller politischer Entwicklungen erfolgt.

Link zur Veröffentlichung auf der Seite von UNICEF

Informationsfilme zur COVID-19-Impfung in 16 Sprachen

Angesichts des Bedarfs an verlässlichen Impfinformationen hat der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. gemeinsam mit der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung sowie der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe eine mehrsprachige Aufklärungskampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, Geflüchtete und alle Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, mit grundlegenden Informationen zum Impfen zu versorgen. Die Initiative soll Bedenken gegenüber der Corona-Impfung abbauen und als Grundlage für weitergehende persönliche Beratungsgespräche vor Ort dienen.

In insgesamt 16 Videos klären Ärztinnen und Ärzte in ihren Muttersprachen einfach verständlich über das Impfen gegen Corona auf. Sie thematisieren Impfreaktionen und Nebenwirkungen und widerlegen besonders verbreitete Mythen.

Link zur Sonderseite des Flüchtlingsrats Niedersachsen

EhAP Plus „Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung der am stärksten benachteiligten Personen“

Vorbehaltlich der Genehmigung des Operationellen Programms durch die EU-Kommission wird der bisher eigenständige Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) für die kommende EU-Förderperiode 2021 bis 2027 in den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) integriert. Darin wird er zu dem neuen Bundesprogramm EhAP Plus „Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung der am stärksten benachteiligten Personen“ weiterentwickelt. Es ist geplant, dass die Zielgruppen der neuzugewanderten EU-Bürger*innen, darunter Familien und Kinder, sowie wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen im Wesentlichen beibehalten werden. Entsprechend den Empfehlungen der EHAP Evaluation wird jedoch die Zielgruppe der zugewanderten Kinder erweitert und in Zukunft alle jungen Menschen unter 18 Jahre umfassen.

Die verpflichtende Zusammenarbeit mit Kommunen und das Ziel der Verstetigung von Strukturen sollen ebenfalls beibehalten werden. Die Veröffentlichung der EhAP Plus Förderrichtlinie und der Aufruf zur Einreichung von Interessenbekundungen ist seitens des BMAS für das 4. Quartal 2021 geplant. Starten sollen die Projekte voraussichtlich Mitte 2022. Aktuelle Informationen finden Sie zu gegebener Zeit auf den Seiten des ESF Plus.
(Quelle: Website des BMAS)

Studie zur Situation von nach Afghanistan abgeschobenen Menschen

Die Studie "Erfahrungen und Perspektiven abgeschobener Afghanen im Kontext aktueller politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen Afghanistans" der Sozialwissenschaftlerin und Afghanistan- Expertin Friederike Stahlmann ist im Auftrag der Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und der Diakonie Hessen entstanden. Die Untersuchung basiert auf einer mehrjährigen Forschung und dokumentiert die Erfahrungen von 113 der 908 zwischen Dezember 2016 und März 2020 aus Deutschland abgeschobenen Afghanen. Die Studie zeigt, dass abgeschobenen Afghanen Gefahr für Leib und Leben, Verelendung und Verfolgung drohen.
Das DRK fordert gemeinsam mit den anderen Spitzenverbänden der Wohlfahrtspflege aufgrund der aktuellen Situation einen Abschiebestopp nach Afghanistan. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hat jüngst auf das dramatische Infektionsgeschehen in Afghanistan hingewisen.

Weitere Informationen auf der Website von Diakonie Deutschland


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