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     News Flucht & Migration vom 30.07.2021
Menschen gehen getrennte Wege
Liebe Leserinnen und Leser,

das Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge, die Genfer Flüchtlingskonvention, wurde vor 70 Jahren unter dem Eindruck der Flüchtlingsdramen der beiden Weltkriege auf einer Sonderkonferenz der Vereinten Nationen in Genf verabschiedet. Im Jahr 2020 befanden sich nach Angaben von UNHCR über 82 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, fast jeder zweite davon war minderjährig. Auf unserer Website haben Inga Matthes und Kathleen Wabrowetz einen Blogbeitrag zu den aktuellen Herausforderungen in der internationalen Flüchtlingshilfe veröffentlicht, in einer Pressemitteilung auf der Website des DRK wird insbesondere auf die Situation der vielen Binnenflüchtlinge hingewiesen.

Am Ende des Newsletters finden Sie noch einen Filmtipp, bei dem das Angebot zu Vorführungen mit Gesprächen mit den Filmemacherinnen und Protagonisten besteht.

Mit herzlichen Grüßen von den Mitarbeitenden im Themenfeld Flucht & Migration!

Neues aus dem DRK

Kooperation des Roten Kreuzes bei der Seenotrettung im Mittelmeer

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) kooperiert ab August 2021 mit SOS MEDITERRANEE und beteiligt sich mit eigenen Teams an der Seenotrettung im Mittelmeer. Die IFRC-Teams wird die von der SOS-Crew geretteten Menschen medizinisch versorgen und unterstützen.

Mehr Information finden Sie in der Pressemitteilung der Internationalen Föderation (auf Englisch) bzw. von SOS MEDITERRANEE (auf Deutsch).

Fachinformationen

Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften: Wie lassen sich Schutzkonzepte verbessern?

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM e.V. hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Monitoring und Evaluierung eines Schutzkonzeptes für geflüchtete Menschen in Flüchtlingsunterkünften" eine Briefing Note veröffentlicht. "Durch Sammelunterbringung bedingte Konflikte und Gefährdungen lassen sich durch eine frühzeitige dezentrale Unterbringung verringern. Zugleich braucht es gezielte Maßnahmen, um das Gewaltrisiko zu minimieren“, sagt Bahar Oghalai, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DeZIM-Institut und Autorin der DeZIM-Briefing Note.

Zum Download der Veröffentlichung von der Website des DeZIM-Instituts.

Online-Seminare im Rahmen der Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften"

Die Kontaktstelle des Projekts „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland bietet im August und September eine Reihe von Online-Seminaren zur Verbesserung des Gewaltschutzes in Unterkünften an:

  • 05.08.2021: Sensibilisierung LSBTI-Geflüchtete
  • 19.08.2021: Suizidprävention in Gemeinschaftsunterkünften
  • 31.08.-01.09.2021: Kinderschutz und Erarbeitung von Schutzkonzepten
  • 08.09.2021: Substanzgebrauchs- und verhaltensbezogene Störungen im Kontext biografischer Brüche und prekärer Situationen von geflüchteten und asylsuchenden Menschen

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf unserer Website.

Broschüre: Praxisleitfaden für EU-ArbeitnehmerInnen in Deutschland

Die EU-Gleichbehandlungsstelle und das Berliner Beratungszentrum für Migration und Gute Arbeit (BEMA) haben gemeinsam einen Praxisleitfaden mit typischen Fallbeispielen aus der Praxis erarbeitet. Aufgegriffene Themen sind u.a. Arbeiten ohne Meldeadresse, ausstehende Lohnzahlungen, Unterschreitung des Mindestlohns, Überschreitung der Arbeitszeiten, Arbeitsunfall, Zeitarbeit oder Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung. Der Praxisleitfaden steht Ihnen neben Deutsch zeitnah auch in den Sprachen Rumänisch, Bulgarisch und Polnisch zur Verfügung.

Zum Download der Broschüre von der Website der EU-Gleichbehandlungsstelle

Arbeitshilfe zum EU-Freizügigkeitsrecht in familiären Konstellationen

Das Freizügigkeitsgesetz sieht weitreichende Regelungen für den Aufenthalt von Familienangehörigen von Unionsbürgerinnen und -bürgern vor. Neben den gesetzlichen Regelungen sind häufig aber auch die Rechtsprechungen der Gerichte zu berücksichtigen, insbesondere bei komplexen Fallkonstellationen. Die Arbeitshilfe gibt wertvolle Hinweise zu häufigen Fragestellungen, beschreibt beispielhafte Fälle und enthält zahlreiche Links zur Rechtsprechung.

Weitere Informationen und Download auf der Website des Paritätischen Gesamtverbands.

Filmtipp »Wir sind jetzt hier«

Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Sie wurden zur Projektionsfläche genauso für ernsthafte Sorgen wie für plumpen Rassismus.
Zugleich wurde viel häufiger über sie gesprochen als mit ihnen – und da setzt dieser Film an. Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe.

Einen Trailer zum Film, sowie den Ansprechpartner bei Interesse an einer Filmvorführung und Gespräch mit den Filmemacherinnen und Protagonisten, finden Sie auf der Website der Friedrich Ebert Stiftung.

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