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Themenfeld Flucht & Migration
Liebe Leserinnen und Leser,

das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat in einem Trägerrundschreiben darüber informiert, dass künftig keine Zulassungen für freiwillige Teilnahmen an Integrationskursen mehr ergehen sollen. Dies betrifft Menschen in laufenden Asylverfahren, Geduldete, EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie Geflüchtete aus der Ukraine. Die genannten Gruppen haben dann nur noch die Möglichkeit, als Selbstzahlende an den Kursen teilzunehmen.

Begründet wir der Schritt mit den beschränkten Haushaltsmitteln. Die Entscheidung erscheint allein mit Blick auf die zu erwartenden Folgekosten einer verzögerten Integration höchst fragwürdig. Der Bundesverband für Integrations- und Berufssprachkurse (BVIB e.V.) kritisiert die Entscheidung in einer Pressemitteilung deutlich. Vertiefte Informationen zum Thema Integrationskurse finden sich unter anderem beim Mediendienst Integration.

Herzliche Grüße aus dem Themenfeld Flucht & Migration

Webinare

Wirkungsorientierte Projektplanung und erfolgreiche Antragstellung

🕐 5. März 2026 | 10:00 - 12:00 Uhr
Die zweite Veranstaltung im Rahmen der Schulungsreihe zur Finanzierung sozialer Arbeit im Arbeitsfeld Flucht und Migration stellt die Planung und Antragstellung wirkungsorientierter Projekte in den Mittelpunkt.

Die online-Veranstaltung vermittelt praxisnahe Grundlagen und bietet Raum für Austausch und Diskussion.

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DRK-Solutions zur Arbeitskräftesicherung

🕐 März 2026 | 10:00 - 12:00 Uhr 
Das neue netzwerkorientierte Programm "DRK-Solutions: Innovation im Verband verbreiten" unterstützt dabei, wirkungserprobte Ansätze aus dem übergeordneten Themenfeld "Gute Beschäftigung" in den Verband zu übertragen. Bei der digitalen Auftaktveranstaltung stellen sich zwei Verbände als bewährte Lösungen im Themenfeld “Gute Beschäftigung” vor: Der DRK-Kreisverband Heidenheim mit der Einführung einer Ausbildungskoordination und der DRK-Kreisverband Lausitz mit einem Konzept zur langfristigen Einbindung ausländischer Pflegekräfte.  

Mehr Informationen zu den beiden innovativen "Lösungen" und dem Projektablauf von DRK-Solutions finden Sie auf unserer Webseite.  

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DRK-Netzwerk Unterbringung: Besondere Schutzbedarfe erkennen und unterstützen

🕐 15. April 2026 | 14:00 - 16:00 Uhr
In der nächsten Veranstaltung im Rahmen des DRK-Netzwerks Unterbringung stellen sich zwei Projekte vor:

Das Bremer Projekt „Identifizierung von geflüchteten Menschen mit besonderen Schutzbedarfen“ unterstützt unter anderem durch die Entwicklung eines Identifizierungskonzepts als Handlungshilfe für die DRK-Unterbringungen im Land Bremen.
Das bayerische Projekt „First aid for mental health – ein Projekt für Geflüchtete“ bietet in zwei Kreisverbänden psychosoziale Einzelfallberatung, eine bedarfsorientierte Weitervermittlung in unterstützende Einrichtungen sowie stabilisierende Aktivierungsangebote in den Bereichen Musik, Bewegung und Wertevermittlung. 

Die online-Veranstaltung vermittelt praxisnahe Einblicke und bietet Raum für Austausch und Diskussion.

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Umfragen

Umfrage zu ausgesetztem Familiennachzug

Der Deutsche Caritasverband führt aktuell eine Umfrage zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten durch. Zielgruppe der Umfrage sind Migrationsberatungsstellen, die zu den Auswirkungen in Bezug auf die Familien berichten können. Auch Erfahrungen zur Härtefallregelung nach §22 AufenthG werden erfragt. Die Umfrage läuft noch bis zum 25. Februar 2026.

Link zur Umfrage

Beteiligung von geflüchteten Menschen in Unterkünften und im Sozialraum

Die Arbeitsgruppe "Schutz und Teilhabe" ist Teil der Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften". Ziel der AG ist es, bestehende Beteiligungsprozesse geflüchteter Menschen – in Unterkünften wie auch im Sozialraum – als Schutzfaktor sichtbarer zu machen und weiter auszubauen.

Über eine Erhebung bestehender Praxis soll Überblick gewonnen werden, welche Beteiligungsformate in den Partnernetzwerken der Bundesinitiative – und damit auch bei Ihnen – bereits umgesetzt werden. Die Abfrage zur Beteiligung geflüchteter Menschen ist nun erneut geöffnet bis zum 16.03.2026.

Link zur Erhebung

Fachinformationen

Rechtsverordnung zur Bestimmung sicherer Herkunftsstaaten

Zum 1. Februar ist der neue Paragraph 29b AsylG in Kraft getreten, nach dem die Bundesregierung per Verordnung "sichere Herkunftsstaaten" festlegen kann. Eine Mitbestimmung von Bundestag und Bundesrat erfolgt bei diesem Verfahren nicht, anders als im Paragraph 29a AsylG. Asylanträge von Schutzsuchenden aus "sicheren Herkunftsstaaten" werden in der Regel als unbegründet abgelehnt. 

Link zu weiteren Informationen

Termine & Fortbildungen

Online-Schulungsreihe zur GEAS-Reform

Das Schulungsprogramm zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) wird von den Verbänden der Freien Wohlfahrt und dem Informationsverbund Asyl & Migration gemeinsam umgesetzt. Anstehende Termine:

📆 25. Februar 2026: Aufnahme

📆 11. März 2026: Schutzformen

📆 25. März 2026: Rechte und Mitwirkungspflichten während des Asylverfahrens

📆 15. April 2026: Rechtsschutz und effektiver Zugang zu Recht

📆 29. April 2026: Sicherstellung der Familieneinheit im Verfahren und danach

📆 20. Mai 2026: Sicherstellung und Durchsetzung der Rechte von vulnerablen Personen

Mit dem Kostenbeitrag von 80,25 € sind Sie für alle Veranstaltungen angemeldet und haben Zugang zu einem geschützten Bereich bei asyl.net. In diesem können auch die Aufzeichnungen der vorherigen Module angesehen werden.

👉 Anmeldelink auf der Eveeno-Plattform

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